Ende der 70 iger Jahre entschloss sich die Brauchtumsgruppe, den Brauch der „Herbergsuche“ wieder zu beleben. Bis zum Ende 2005 hindurch wurde dieser Brauch gepflegt. In der Gemeinde von Straßwalchen hatte dies eine lange Tradition die von verschiedensten Gruppen ausgeführt worden, besonders im Ortsteil Irrsdorf hatte dies eine lange Geschichte.

Für die Brauchtumsgruppe war der Gedanke den aktiven Mitgliedern den Dank auszusprechen für das abgelaufene Vereinsjahr. Gegangen wurde in der Anfangszeit 3-4 mal pro Woche um den 8. Dezember, dem hohen Frautag.

Später war dies aus zeitlichen Gründen nur mehr der 8. Dezember. Der Brauch entwickelte sich sehr gut und wurde von den Freunden und Gönner sehr herzlich angenommen.

Die Funktionen waren Josef und Maria, Wirt und 2 Hiatabuam.

Der Josef wurde durch August Buchbauer, Maria durch Paula Gunst, Wirt Erwin Eder, Hiatabuam waren Johann Rosenlechner und Angelika Reichl (geb. Eder), Johann Rosenlechner und Angelika Reichl begleiteten dies auch als Spielleute mit der Gitarre.

In den Anfangszeiten waren Marianne Heugenhauser (geb. Mandl), Anni Fink (geb. Feldbacher, leider schon verstorben) und Pauline Baier (geb. Feldbacher) aktiv dabei.

Wie wir den Brauch pflegen war aus Überlieferung gezeichnet uns aus unserem zutun. Prof. Wilhelm Keller war uns eine ganz wertvolle Stütze den Brauch richtig aus zu üben.



In vielen Proben wurde nun das Programm zusammengestellt und die Folge sah so aus:

1) Vor der Haustüre oder Wohnzimmer:
Erste Strophe Gott grüaß enk Leutln

2) In der Stube:
Herbergslied 2 Strophen Jetzt fangen wir zum singen an

3) In der Stube:
Erste Strophe; Es mag net finsta werden
Dialog Josef und Maria – Wer klopfet an....
Zweite Strophe von Es mag nit finsta werden (Josef, Maria verzaget...)
Dialog Josef und Maria – Wer vor da Tür....
Dritte Strophe von Es mag nit finsta werden (Ist die Nacht noch so...)

4) In der Stube:
Dialog Hitabuam; 3 Verse von Max Faistauer (Hitabuam, Hirtabuam..)

5) In der Stube:
Advent- und Friedenswünsche durch dem Wirt

6) Bei Tisch:
Magnifikat, Andachtsjodler, Kimmt schö hoamli die Nacht

7) In der Stube im Halbkreis:
Verabschiedung – A ganze Weil haben ma..., Haussegen

8) Beim Hinausgehen:
Flötenstück – Aibliger Weis von Angelika Reichl

Dieses Programm wurde 1992 von Erwin Eder aufgeschrieben.

Die Brauchtumsgruppe Straßwalchen unter Obmann Josef Weiser hat sich entschieden für das Jahr 2014 den Brauch wieder aufzuleben lassen und weiter zu pflegen.

Termine & Veranstaltungen

Vereinsstammtisch

jeweils am letzten Freitag des Monats im Vereinsheim um 20:00 Uhr!

Brauchtumsgruppe StraßwalchenBrauchtumsgruppe Straßwalchen
Westbahnstraße 2, A-5204 Straßwalchen

info@brauchtumsgruppe-strasswalchen.at

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