Kathreintanz

Im Volksbrauch der katholischen Alpenländer kennt man im Jahresablauf Tanzzeiten und tanzfreie Zeiten (Brauch). Zu letzteren gehören der Advent und Fastenzeit, früher auch der Sommer. Tanzverbote für diese Zeiten wurden oftmals durch entsprechende Verordnungen dekretiert und mit Kalenderfesten verbunden. „Kathrein sperrt den Tanz ein“ ist eine Bauernregel, die besagt, dass nach dem Fest der HL. Katharina (25.11.) nicht mehr getanzt werden darf.

Seit 1978 gibt es in Straßwalchen Kathreintänze die immer etwas Besonderes im Flachgau waren. Zum Tanz spielten die Wiener Tanzgeiger (25 Jahre hindurch), die Großgmainer Klarinettenmusi auf. Der Kriechbaumsaal in Straßwalchen mit der legendären Rutsche war der Treffpunkt für viele Volkstänzer aus nah und fern.

Seit einigen Jahren ist der Kathreintanz in den Saal des Kirchenwirt in Irrsdorf gewandert. Die Irrsdorfer Tanzlmusi und die Irrsberg Musi spielen immer wieder abwechselnd zum Tanz auf.

Heuer war die Irrsberg Musi an der Reihe, die Brauchtumsgruppe Vöcklamarkt, die Kinder- und Jugendgruppe der Brauchtumsgruppe Straßwalchen bereicherten das Programm.

Im überfüllten Saal wurden einige Schätzspiele und der legendäre Glückshafen bei den Besuchern gerne angenommen.

 

 

Termine & Veranstaltungen

Vereinsstammtisch

jeweils am letzten Freitag des Monats im Vereinsheim

Bräuche im Jahreskreis

Brauchtumsgruppe StraßwalchenBrauchtumsgruppe Straßwalchen
Westbahnstraße 2, A-5204 Straßwalchen

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